ALLGEMEINE
GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Stand: April 2026
Tom Peters · T.U.R.M. Media
Voßbargweg 49 · 26670 Uplengen · Deutschland
info@turm.media · turm.media
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Tom Peters T.U.R.M. Media (nachfolgend „Anbieter") und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Kunde") über Dienstleistungen in folgenden Bereichen:
- Webdesign und -entwicklung
- Online-Marketing (Google Ads, Meta Ads, TikTok Ads, Social Media)
- Branding, Corporate Design und Kommunikation
- KI-Integration und Prozessautomatisierung
- Content-Produktion (Texte, Bild, Video)
- Strategieberatung, Markterschließung und Wachstumsstrategien
- Schulung und Coaching im digitalen Bereich
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, sofern der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch die schriftliche oder digitale Annahme eines Angebots des Anbieters zustande. Mündliche Absprachen bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Anbieter, um Gültigkeit zu erlangen. Änderungen und Ergänzungen eines bestehenden Vertrags bedürfen ebenfalls der Schriftform.
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem jeweiligen schriftlichen Angebot oder Vertrag. Leistungen, die nicht ausdrücklich darin enthalten sind, werden gesondert beauftragt und vergütet.
3. Mitwirkungspflichten des Kunden
Die termingerechte und vollständige Erbringung der vereinbarten Leistungen setzt die aktive Mitarbeit des Kunden voraus. Der Kunde verpflichtet sich insbesondere:
- Alle benötigten Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten, Markenrichtlinien, Unternehmensinformationen etc.) vollständig, korrekt und fristgerecht bereitzustellen.
- Feedback und Freigaben innerhalb von 5 Werktagen nach Vorlage zu erteilen.
- Einen klar benannten Ansprechpartner mit Entscheidungskompetenz zu benennen.
Verzögerungen durch den Kunden
Verzögerungen, die auf fehlende oder verspätete Zulieferungen des Kunden zurückzuführen sind, liegen ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden. Vereinbarte Projektfristen gelten in diesen Fällen als entsprechend verlängert — ohne dass daraus Ansprüche gegen den Anbieter entstehen.
Werden benötigte Unterlagen oder Freigaben nicht innerhalb von 30 Tagen nach schriftlicher Anforderung bereitgestellt, wird das Projekt pausiert. Die Wiederaufnahme erfolgt nach vollständiger Bereitstellung aller erforderlichen Materialien und wird mit einer einmaligen Wiedereingliederungspauschale von 500 € zzgl. MwSt. berechnet.
Begrenzte Feedback-Runden
Im Rahmen von Webdesign-, Branding- und Content-Projekten sind zwei Feedback-Runden im Angebot enthalten, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Jede zusätzliche Feedback-Runde wird mit einem Pauschalaufwand von 150 € zzgl. MwSt. berechnet, es sei denn, die Korrekturen sind auf Fehler des Anbieters zurückzuführen.
Umfangreichere Änderungswünsche, die den im Angebot beschriebenen Leistungsumfang überschreiten (Scope Changes), werden vorab schriftlich angeboten und gesondert berechnet.
4. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Standardzahlungsplan
Sofern im Angebot nicht abweichend vereinbart, gilt folgender Zahlungsplan:
- 30 % der Auftragssumme bei Vertragsschluss (Anzahlung)
- 30 % bei Erreichen der Projektmitte / nach Freigabe des Konzepts
- 40 % nach Abschluss und Abnahme der Leistungen
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern keine abweichende Frist vereinbart ist.
Verzugszinsen und Mahngebühren
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen.
Zusätzlich wird für jede Mahnung eine Mahngebühr von 10 € zzgl. MwSt. fällig. Der Anbieter behält sich vor, darüber hinausgehende nachgewiesene Schäden geltend zu machen.
Leistungsaussetzung bei Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen ist der Anbieter berechtigt, laufende Leistungen nach vorheriger schriftlicher Ankündigung mit einer Frist von 7 Tagen auszusetzen, bis der Zahlungsrückstand vollständig beglichen ist. Entstehende Mehrkosten durch die Unterbrechung trägt der Kunde.
5. Nutzungsrechte und Eigentumsübergang
Alle durch den Anbieter erstellten Werke (Designs, Texte, Code, Konzepte, Grafiken etc.) verbleiben bis zur vollständigen Bezahlung aller vereinbarten Vergütungen im Eigentum des Anbieters.
Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erbrachten Leistungen für den vereinbarten Verwendungszweck. Eine Weitergabe an Dritte, Sublizenzierung oder kommerzielle Zweitverwertung bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
Nicht abgenommene Entwürfe, verworfene Konzepte oder Zwischenstände verbleiben stets im Eigentum des Anbieters und dürfen vom Kunden nicht verwendet werden.
6. Externe Dienstleister und Plattformen
Der Anbieter ist berechtigt, zur Erfüllung einzelner Leistungsbestandteile qualifizierte externe Partner, Subunternehmer oder Fachabteilungen einzusetzen. Der Anbieter bleibt in jedem Fall zentraler Ansprechpartner und Koordinator.
Für technische Störungen, Einschränkungen oder Ausfälle bei Drittanbietern wie Hosting-Providern (z. B. Vercel), Werbeplattformen (z. B. Google, Meta, TikTok), Domain-Registraren oder sonstigen externen Diensten übernimmt der Anbieter keine Haftung.
Der Anbieter übernimmt ausdrücklich keine Haftung für gesperrte Werbekonten, abgelehnte Anzeigen, Reichweiteneinbrüche oder Kontobeschränkungen durch Plattformen wie Google, Meta, TikTok oder LinkedIn, sofern diese nicht auf nachweisbares Verschulden des Anbieters zurückzuführen sind.
7. Mindestlaufzeiten und Kündigung
Für laufende Leistungen gelten folgende Mindestlaufzeiten, sofern nicht abweichend vereinbart:
- Social-Media-Betreuung: 3 Monate
- Online-Marketing (laufende Kampagnen): 3 Monate
- Website-Wartung und -pflege: 12 Monate
- Komplettbetreuung / Retainer: 3 Monate
Nach Ablauf der Mindestlaufzeit sind laufende Verträge mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich kündbar. Bis zur wirksamen Kündigung ist die vereinbarte Vergütung vollständig zu entrichten.
Bei außerordentlicher Kündigung durch den Kunden ohne wichtigen Grund während der Mindestlaufzeit ist die verbleibende Vergütung bis zum Ende der Mindestlaufzeit als Ausfallentschädigung zu leisten.
8. Abnahme und Gewährleistung
Nach Fertigstellung einer Leistung ist der Kunde zur unverzüglichen Prüfung und Abnahme verpflichtet. Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 7 Werktagen nach Übergabe schriftlich zu rügen. Wird innerhalb dieser Frist keine Mängelrüge erhoben, gilt die Leistung als abgenommen.
Bei berechtigten Mängelrügen erfolgt eine Nachbesserung durch den Anbieter. Dem Anbieter stehen mindestens zwei Nachbesserungsversuche zu. Schlägt die Nachbesserung fehl, kann der Kunde nach den gesetzlichen Vorschriften vorgehen.
Keine Mängelrechte bestehen für Leistungen, die auf fehlerhaften, unvollständigen oder nicht freigegebenen Vorgaben des Kunden beruhen.
9. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und auch dann nur in Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens.
Jegliche Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Datenverluste oder Folgeschäden ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen.
Für rechtliche Inhalte (z. B. Datenschutzerklärungen, Impressum, Pflichttexte, AGB) übernimmt der Anbieter keine Haftung. Der Kunde ist für die rechtliche Prüfung solcher Inhalte durch einen qualifizierten Rechtsanwalt selbst verantwortlich.
10. Referenzrecht
Der Anbieter ist berechtigt, abgeschlossene Projekte in seinem Portfolio, auf der Website, in sozialen Netzwerken sowie in Präsentationen als Referenz zu nennen und darzustellen — sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich und schriftlich widerspricht.
11. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen (Geschäftszahlen, Strategien, Kundendaten, technische Dokumentationen etc.) streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben — weder während noch nach Beendigung der Zusammenarbeit.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze (DSGVO). Näheres regelt die Datenschutzerklärung.
12. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine rechtlich zulässige Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung möglichst nahekommt.
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das UN-Kaufrecht (CISG) findet keine Anwendung.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist — soweit gesetzlich zulässig — Leer (Ostfriesland).
